Radweg nach Ummern und Knotenpunkt L284/B4

Die Gemeinde hat bereits seit Jahren darauf gedrängt, dass der Radweg zwischen Wesendorf und Ummern hergestellt wird. Das Land hat diesen Radweg in der Priorität ganz weit nach hinten geschoben. Alternativ aber der Gemeinde (den Gemeinden) angeboten, diesen Radweg zu bauen und 50 v.H. der Baukosten zu tragen, wenn die Gemeinde die Planung durchführt, den Grunderwerb tätigt und gleichfalls 50% der Baukosten trägt. Diese zunächst nach einer 50:50-Regelung aussehenden Vereinbarung hat der Rat wegen seines großen Interesses an diesem Radweg zugestimmt, obwohl die hauptsächliche Kostenlast für diesen in der Baulast des Landes stehenden Radweges zu Lasten der Gemeinde geht. Denn lediglich 50 % der Baukosten entsprechen im Ergebnis einem Anteil von max. 20 – 25 %, da die Kosten für die Planung, den Grunderwerb, den naturschutzrechtlichen Ausgleich, die Anfertigung von fachgutachten (Schall, Emissionen, naturschutzfachliche Kartierungen zu Lasten der Gemeinde gehen.

Ungeachtet dessen wollen wir diesen Radweg. Und zwischenzeitlich sind im Auftrage der Gemeinde die Planungen vorangeschritten. Diese ergaben, dass der Radweg (insbesondere aufgrund des Vorhandenseins geschützter Arten) auf der Südseite der L 284 geführt wird. Der bereits vorhandene Geh-/Radweg auf der Nordseite zwischen Ortsausgang und Friedhof bleibt dennoch erhalten. Eine Querung auf freier Strecke sollte verhindert werden. Daher wird der Radweg vom o.g. Knotenpunkt bis zum Ortseingang Wesendorf auf der Südseite neu gebaut.

Die Planungen hierfür sind weitestgehend abgeschlossen. Die Unterlagen wurden der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in WF übergeben, die hoffentlich bald das Planfeststellungsverfahren („Baugenehmigung“) einleitet.

 

Bezüglich des Knotens B4/L 284 wurde gleichermaßen eine Vereinbarung mit dem Land – und als Träger der Straßenbaulast für die B4 mit dem Bund – geschlossen. Auch hier übernimmt die Planungskosten die Gemeinde.

Eine Verkehrsplanung ergab, dass hier ein Kreisverkehrsplatz die beste Lösung ist. Diese soll nach diversen Gesprächen mit der Landesbehörde auch umgesetzt werden. Auch hier liegen die Planungsgrundlagen weitestgehend vor. Sobald die Planung endgültig abgeschlossen ist, wird auch hier die Landesbehörde aufgefordert, das Planfeststellungsverfahren einzuleiten.

Wann mit einem Bau z rechnen ist, hängt nunmehr von der Landesbehörde ab. Die Gemeinde hat ihre vertraglichen Pflichten weitestgehend erfüllt.

 

Wie dies auf Seiten der Gemeinde Ummern (also westlich des Knotenpunktes bis nach Ummern) aussieht, ist derzeit noch unklar. Wir hoffen aber, dass sowohl der Radweg als auch der Kreisverkehrsplatz am Knotenpunkt baldmöglichst gebaut werden können.

 

 

 

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