Baugebiet am "Hammerstein Park"

Die Fischer- Bau GmbH lädt alle Bauinteressenten zu einer Informationsveranstaltung zum neuen Baugebiet "Hammerstein- Park" in Wesendorf ein.

Am Freitag den 07.12.2018 von 16:00 bis 20:00 Uhr in 29392 Wesendorf in der Hamburger Str. 13.

Alle weiteren Fragen stellen Sie diesbezüglich bitte an die Fischer - Bau GmbH (Sven Stadtlander) direkt.

 

 

Barrierefreier Umbau der Bushaltestellen/Rückbau der Busbuchten

 

Im Zuge des Umbaus der innerörtlichen Bushaltestellen trat häufig die Frage auf, warum vorhandene Busbuchten zurück gebaut werden und der Bus nunmehr „verkehrsbehindernd“ auf der Fahrbahn hält.

 

Die  Finanzierung dieser Maßnahmen erfolgt mit erheblichen Zuwendungen durch die Landesnahverkehrsgesellschaft und den Regionalverband Braunschweig. Im Rahmen der Beantragung dieser Fördermittel musste eine Vielzahl von Stellungnahmen eingeholt werden. Dies betraf den Straßenbaulastträger (Landkreis Gifhorn), die Polizei, die Verkehrsgesellschaft, den Behindertenbeirat und auch den Regionalverband als Träger des ÖPNV.

Jede dieser Institutionen hatte „ihre“ Wünsche, die nicht immer kompatibel miteinander waren.

 

Aber so hat insbesondere der Regionalverband Braunschweig die Forderung aufgestellt, die Busbuchten zurückzubauen und den Ein- und Ausstieg derart zu gestalten, dass der Bus auf der Fahrbahn hält. Laut Nahverkehrsplan sollen bei Neu- und Umbaumaßnahmen Haltstellen am Fahrbahnrand, bzw. Kaps der Regelfall sein. Lediglich in begründeten Ausnahmefällen sind Busbuchten möglich und es müssen entsprechende Stellungnahmen der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde vorliegen.

Begründet ist dies insbesondere mit der Sicherheit der ein- und aussteigenden Fahrgäste, die so eben nicht von an dem Bus vorbeifahrenden Fahrzeugen überrascht werden. Des Weiteren müssen – dies betrifft insbesondere die Haltestelle „Ortsmitte“ auf der östlichen Seite (also vor der Volksbank) – die nach den Empfehlungen zur Anlegung von Fußverkehrsanlagen erforderlichen Gehwegbreiten (1,5 m Gehweg zzgl. 0,5 m Schutzstreifen zur Fahrbahn) vorliegen, die im jetzigen Bestand nicht gewährleistet sind.

Vor diesem Hintergrund wurde empfohlen, zugunsten der Einhaltung der nötigen Gehwegbreiten die Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs hinzunehmen.

Diese Forderung war für die Zuwendungsgeber mithin ein „Muss“ (ansonsten wäre keine Mitfinanzierung erfolgt), so dass wir die ursprünglichen Planungen überarbeiten mussten. Diese Form der Entschleunigung des Verkehrs auf der Kreisstraße ist sicherlich diskussionswürdig.

 

 Und eine andere Auffassung, die befürchtet, dass dann Pkw`s den Bus unter Inanspruchnahme der Gegenfahrbahn überholen (was wahrlich auch nicht ungefährlich ist), ist sicherlich auch vertretbar.

Im Ergebnis haben wir unter Abwägung aller Belange entschieden, dieser Forderung – zugegebenermaßen auch mit Blick auf den Erhalt von Zuwendungen – nachzukommen. Insgesamt wurde das Problem von Rückstaus nicht so hoch bewertet. Auf dieser Strecke verkehren zwei Buslinien jeweils im Stundentakt. Dies bedeutet, dass lediglich zwei Busse pro Stunde die Haltestellen anfahren.

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